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2.3.59.4493 · Defiant Technologies, LLC · Seite aktualisiert

Kostenlos Windows

DiskDigger ist ein Programm von Defiant Technologies für Windows, das gelöschte Fotos, Dokumente, Videos und andere Dateien auf Festplatten, USB-Sticks und Speicherkarten wiederfindet.

Herunterladen · 32,4 MB Offizieller Download-Link

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Über DiskDigger

DiskDigger ist ein Programm zur Wiederherstellung gelöschter Dateien von Defiant Technologies; im Katalog steht die Version 2.3.59.4493 für Windows. Den Download gibt es auf der offiziellen Website. DiskDigger durchsucht Festplatten, SSDs, USB-Sticks und Speicherkarten nach Fotos, Dokumenten, Videos und Musik, die gelöscht wurden oder nach einer Formatierung verschwunden sind.

Kurzüberblick

MerkmalAngabe
HerstellerDefiant Technologies, LLC
Version2.3.59.4493
Windows11, 10, 8, 7, Vista und XP
VoraussetzungMicrosoft .NET Framework
Installationnicht nötig, Start direkt aus dem Archiv
Größeca. 32,42 MB (laut Katalogdaten)

Wie DiskDigger gelöschte Dateien findet

Beim Löschen entfernt Windows meist nicht den Inhalt einer Datei, sondern markiert ihren Platz nur als frei. Solange nichts Neues darüber geschrieben wurde, lassen sich die Daten zurückholen. DiskDigger bietet dafür zwei Modi. Im ersten liest das Programm das Dateisystem und findet Einträge gelöschter Dateien samt Namen und Ordnern. Im zweiten, gründlicheren Modus durchsucht es den gesamten Datenträger Byte für Byte nach bekannten Dateisignaturen – so tauchen Dateien auch nach einer Schnellformatierung wieder auf, allerdings ohne ihre ursprünglichen Namen. Gefundene Bilder zeigt DiskDigger direkt als Vorschau, sodass Sie nur das Gewünschte auswählen.

Anleitung: Dateien retten

  1. Schreiben Sie nichts mehr auf den betroffenen Datenträger – keine Kopien, keine Installation.
  2. Laden Sie DiskDigger auf der Download-Seite herunter und speichern Sie das Archiv auf einem anderen Laufwerk.
  3. Starten Sie das Programm, wählen Sie Laufwerk oder Speicherkarte und den Suchmodus.
  4. Markieren Sie die gefundenen Dateien und speichern Sie sie auf einem anderen Datenträger – niemals auf demselben, von dem Sie retten.

Kompatibilität

Laut den häufigen Fragen auf der DiskDigger-Website läuft das Programm unter Windows 11, 10, 8, 7 und Vista (jeweils 32 und 64 Bit) sowie unter Windows XP. Es benötigt das Microsoft .NET Framework, das ab Vista vorinstalliert ist; unter XP muss es eventuell nachinstalliert werden. Anleitungen für Linux und macOS gibt es ebenfalls.

Realistische Erwartungen

Nicht jede Datei ist zu retten. Wurde der Speicherplatz bereits überschrieben, sind die Daten beschädigt oder verloren. Bei SSDs mit aktiviertem TRIM löscht das System freie Blöcke kurz nach dem Löschen auch physisch, deshalb sind die Chancen hier geringer als bei USB-Sticks und klassischen Festplatten. Je früher Sie beginnen, desto besser.

Lizenz und Sicherheit

Im Katalog ist DiskDigger als kostenlos geführt; die Lizenzbedingungen, auch für den Einsatz in Unternehmen, nennt die offizielle Website. Das Programm liest den Datenträger nur und verändert nichts. Laden Sie es ausschließlich von diskdigger.org herunter – unter dem Namen von Datenrettungsprogrammen wird gern Schadsoftware verbreitet. Bei physisch beschädigten Datenträgern mit sehr wertvollen Daten ist ein professioneller Datenrettungsdienst die sicherere Wahl.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteil: zwei Suchmodi, auch nach Formatierung.
  • Vorteil: Bildvorschau vor dem Wiederherstellen.
  • Vorteil: keine Installation nötig.
  • Nachteil: im gründlichen Modus keine ursprünglichen Dateinamen.
  • Nachteil: bei SSDs oft bescheidene Ergebnisse.
  • Nachteil: schlichte, etwas altmodische Oberfläche.

Alternativen

Für Smartphones gibt es DiskDigger für Android. Um Probleme mit dem Laufwerk früh zu erkennen, hilft CrystalDiskInfo; die Oberfläche prüft Victoria HDD/SSD.

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